Programmkonzept "Querschläger Quartett"
Die kleine und feine Version der Querschläger
Besetzung:
Fritz Messner:
Gesang, Gitarren, Fotzhobl & Gschichtln
Mathias Messner:
Gesang, Gitarren, Akk-Bass, Banjo & Percussion
Reinhard Simbürger:
Gesang, Gitarren, Fotzhobl, Akk-Bass, Banjo
Percussion, Berghorn, Didgeridoo, Sansula,
Udu-Drums, Birkenblatt und diverse andere Kleinteile
Fritz Kronthaler:
Klarinetten (u.a.: Kontrabassklarinette), Saxophone,
Dudelsack und verschiedenste Flöten & Tröten
Programm
Das Querschläger-Quartett ist die kleine Version der Band, in der die Lieder und Stücke in reduzierter Form ohne Schlagzeug, E-Bass und Keyboards präsentiert werden.
Bei den Auftritten der Quartettbesetzung steht eher die lockere, kabarettistische Seite im Vordergrund. Die einzelnen Lieder im beinharten Lungauer Innergebirgsdialekt werden durch die schrägen "Gschichtln" von Fritz Messner für "Nicht-Native-Speakers" aufbereitet und verbunden.
Das Querschläger-Quartett schafft dabei einen schier unmöglichen Spagat: Erfolgreiche Auftritte an so unterschiedlichen Orten wie Kabarettbühnen, Literatur- oder Bauerngasthäuser zu absolvieren, ohne sich verbiegen zu müssen oder am einen oder anderen Ort deplaciert zu sein. Damit stehen sie in der heimischen Musikszene wohl einzigartig da.
Musikalisch treffen Gstanzln und wohlbekannte alpine Volksweisen in "runderneuerter" Form auf sparsam arrangierte Folk- und Bluessongs und auf Instrumentalstücke mit ungewohnten Instrumenten wie Berghorn, Birkenblatt, Kontrabassklarinette, Udu-Drums, Sansula oder Didgeridoo.
Inhaltlich werden zuerst die Klischees des (Land-) Lebens und der allgegenwärtigen Massen- und Konsumkultur mit der Realität auf Kollisionskurs gebracht und dann die Folgen des Zusammenpralls lyrisch und satirisch unter die Lupe genommen.
Da kann es schon passieren, dass sich "eines Sonntags frühmorgens" nicht der Jaga und der Wildschütz, sondern der Förster und der Mountainbiker im grünen Forst als Duellanten gegenüberstehen, dass Schwammerlsuchen als "Mushrooming" zur neuen Trendsportart erhoben wird, dass der Zaubara-Jåggl an den Crossroads von Robert Johnson seinen existentiellen Pakt mit dem Bluesteufel schließt, oder dass sich der "Turl Hofa va da Buttaseitn" mit den Kundengeldern seines Investmentbüros in die Karibik absetzt.
Es kann auch passieren, dass ein Bauer zum internationalen Talkshow-Superstar wird, weil er vorgibt, Sex mit seinem Traktor zu haben oder dass einem ganz schlüssig erklärt und vorgesungen wird, wieso die moderne Popmusik eigentlich nur im Lungau entstanden sein kann.
Es kann aber auch genauso gut passieren, dass ein anscheinend ganz harmlos beginnendes Liedchen mit gefälliger Melodie als tiefschwarze Moritat für die meisten handelnden Personen tödlich endet, dass auch in die dunklen, verschwiegenen und verschütteten Ecken des idyllischen Landlebens geleuchtet wird, oder dass überhaupt nicht satirisch gemeinte, fragile und metaphernreiche Liebeslieder und Balladen den Zuhörer in gänzlich entgegengesetzte Gefühlslandschaften entführen.
Der schmale Grat zwischen komisch und ernst, zwischen Idylle und Abgrund, wird manchmal offensichtlich, manchmal nur zwischen den Zeilen sichtbar, manchmal verschwindet er ganz.
Querschläger Quartett "ausgsteckt"
Als Sonderform für kleinere Auftrittsorte bis maximal 200 Zuhörer bei guten akustischen Bedingungen gibt es das Querschläger Quartett "ausgsteckt", bei der auf die Verwendung elektronischer Verstärkung verzichtet wird.
Genaueres unter: Konzerttermine